Vorsicht bei Osteoporose


Medikamente erhöhen Bruchrisiko
Medikamente erhöhen Bruchrisiko

Vorsicht bei Osteoporose

Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und die Knochen brüchiger werden. Menschen, die an Osteoporose leiden, tragen ohnehin schon ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche – manchmal sogar durch kleine Stürze oder leichte Verletzungen, die bei Menschen mit normaler Knochendichte harmlos wären.

Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass bestimmte Medikamente dieses Risiko zusätzlich erhöhen können. Kortisonhältige Medikamente, die bei vielen chronischen Erkrankungen eingesetzt werden, wirken sich negativ auf die Knochendichte aus. Auch einige andere Medikamentengruppen können die Knochengesundheit beeinflussen.

Besonders bedenklich ist die Kombination: Wer bereits an Osteoporose leidet und gleichzeitig Medikamente nehmen muss, die die Knochendichte weiter verschlechtern, hat ein deutlich erhöhtes Frakturrisiko. Das bedeutet, dass es noch wichtiger ist, solche Fälle individuell zu bewerten und zu überwachen.

Das Wichtigste ist, Ihren Arzt oder Ihre Ärztin über diese Situation aufzuklären, falls Sie beide Probleme haben. Es gibt Möglichkeiten, um das Risiko zu minimieren: Das kann die Anpassung der Medikamentierung sein, die Einnahme spezieller knochenstärkender Substanzen oder verstärkte Vorsichtsmaßnahmen im Alltag.

Zusätzlich können Sie selbst viel tun: Eine ausreichende Vitamin-D- und Kalziumzufuhr, regelmäßige Bewegung und die Vermeidung von Stürzen sind wirksame Maßnahmen. Ihre Apothekerin oder Ihr Apotheker kann Sie gerne beraten, welche Nährstoffe und Bewegungsformen für Sie passend sind.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen nicht den Rat Ihres Arztes oder Ihrer Apothekerin.

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