Rauchstopp senkt Demenzrisiko

Rauchen schadet der Lunge - das weiß jeder. Doch viele Menschen sind sich nicht bewusst, dass Rauchen auch das Gehirn und insbesondere das Erkrankungsrisiko für Demenz beeinflusst. Die regelmäßige Einnahme von Nikotin und die Schadstoffe des Tabakrauchs erhöhen nachweislich die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken.
Das Gehirn braucht eine gute Durchblutung und gute Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Rauchen verengt die Blutgefäße und fördert Ablagerungen in den Arterien. Dies führt zu einer schlechteren Versorgung des Gehirns. Zusätzlich kann der chronische Rauch zu Entzündungen im Gehirn führen, die neuronale Strukturen schädigen.
Die gute Nachricht für Raucher ist: Mit dem Rauchen aufzuhören verbessert das Gehirngesundheit. Wer komplett auf Nikotin verzichtet, senkt sein Demenzrisiko wieder. Der Effekt ist umso besser, je früher man mit dem Rauchen aufhört - aber selbst ein Rauchstopp im fortgeschrittenen Alter bringt noch deutliche Verbesserungen für die Gehirngesundheit.
Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass ein kompletter Rauchstopp erforderlich ist. Das Rauchen von wenigen Zigaretten täglich bringt nicht den vollen Schutzeffekt. Die schädlichen Stoffe des Tabakrauchs wirken auch in kleineren Mengen auf die Blutgefäße und das Gehirn ein.
Das Aufhören mit dem Rauchen ist nicht leicht, und viele Menschen benötigen Unterstützung. In unserer Apotheke können wir Sie beraten über Nikotinersatzprodukte, die den Entzugsprozess erleichtern, oder über andere Hilfsmittel. Eine Kombination aus medikamentöser Unterstützung und psychologischer Hilfe erhöht die Erfolgsaussichten erheblich.
Hinweis: Diese Information ersetzt nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.