Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist eine verbreitete Erkrankung, die mit Schmerzen, Steifheit und eingeschränkter Beweglichkeit verbunden ist. Viele Menschen greifen automatisch zu Tabletten, um ihre Schmerzen zu lindern. Doch es gibt eine Alternative, die oft genauso effektiv ist und dabei nebenwirkärmer wirkt: die Behandlung von außen mit Schmerzgelen und Schmerzpflastern.
Schmerzgele und -salben wirken lokal, also direkt an der betroffenen Stelle. Sie können entzündungshemmende Wirkstoffe oder durchblutungsfördernde Substanzen enthalten, die die Schmerzen lindern. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Wirkstoff-Konzentration ist am höchsten genau dort, wo Sie sie brauchen, und die Belastung für Ihren Magen und andere Organe ist minimal.
Schmerzpflaster funktionieren ähnlich, haben aber den zusätzlichen Vorteil, dass Sie nicht mehrmals täglich auftragen müssen. Sie kleben auf der Haut und geben ihre Wirkstoffe über einen längeren Zeitraum ab. Dies ist besonders praktisch für unterwegs oder nachts.
Für die beste Wirkung sollten Sie das Gelenk vor dem Auftragen des Gels oder Pflasters reinigen und trocknen. Eine sanfte Massage während des Einreibens fördert die Aufnahme. Sie können Gels auch mehrmals täglich anwenden - lesen Sie dazu die Packungsbeilage.
Ergänzend dazu helfen oft auch Wärmebehandlungen, sanfte Bewegungsübungen und das Vermeiden von Überbelastung. Ihre Apotheke wird Sie gerne beraten, welche Produkte für Ihre Situation am geeignetsten sind und wie Sie sie richtig anwenden.
Hinweis: Anhaltende Gelenkschmerzen sollten ärztlich abgeklärt werden, um die genaue Ursache festzustellen.