Erkrankungen des Ohrs
Erkrankungen des Ohrs können unterschiedliche Strukturen betreffen: das Außenohr, das Mittelohr oder das Innenohr. Diese Erkrankungen treten in der Bevölkerung häufig auf und reichen von leichten Beschwerden bis zu erheblichen Beeinträchtigungen des Hörvermögens und des Gleichgewichtssinns. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können oft schwerwiegendere Folgen verhindern.
Das Ohr ist ein empfindliches Sinnesorgan mit komplexer anatomischer Struktur. Es ist nicht nur für das Hören, sondern auch für das Gleichgewicht zuständig. Erkrankungen können durch Infektionen, Traumata, Verschleiß, Überbelastung oder degenerative Prozesse verursacht werden.
Häufige Ohrenerkrankungen
- Otitis media (Mittelohrentzündung): Eine Entzündung des Mittelohrs, oft begleitet von Flüssigkeitsansammlung und Druckgefühl
- Otitis externa (Gehörgangsentzündung): Eine Entzündung des äußeren Gehörgangs, häufig nach Wasserkontakt
- Hörsturz: Ein plötzlicher, unerklärter Hörverlust auf einem oder beiden Ohren
- Tinnitus: Wahrnehmung von Tönen, die nicht von außen stammen, oft als Klingeln oder Rauschen erlebbar
- Presbyakusis: Altersbedingte Abnahme des Hörvermögens
Symptome
Typische Symptome von Ohrenerkrankungen sind Ohrenschmerzen, Hörverlust, Tinnitus, Schwindel und Ohrfluss. Die Symptome können plötzlich oder schleichend auftreten und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Begleitende Symptome wie Fieber oder Kopfschmerzen können auftreten.
Diagnose und Behandlung
Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt nutzt verschiedene Untersuchungsverfahren wie Otoskopie, Audiometrie und möglicherweise bildgebende Verfahren zur Diagnose. Die Behandlung richtet sich nach der Grunderkrankung und kann von konservativen Maßnahmen bis zu chirurgischen Eingriffen reichen. Viele Ohrenerkrankungen sprechen auf zeitnahe Behandlung gut an.
Hinweis: Diese Informationen ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt oder eine Apotheker.